Die Webseite betont den Entwurfscharakter und erhofft eine wünschenswerte Erweiterung in die Gegenwart hinein.  Dies  auch, was das  Bildmaterial (vgl. die Rubrik „Bilderwelten“) angeht. Es ging im Vorliegenden darum, älteres Wissen zur Verfügung zu stellen und die bisherigen Publikationen  zur Ortsgeschichte zugänglich zu machen. Dass es darüber hinaus weiteres Material zur Ortsgeschichte als „kommunikativem Gedächtnis der Lebenden“ gibt, könnte eine zusätzliche Publikation liefern.

Im Übrigen gilt weiterhin das an anderer Stelle über die Schnelllebigkeit und das Verschwinden vieler Informationen Gesagte ebenso wie die Hoffnung, das Netz möge sich dem entgegenstellen.

Und nicht nur das Netz mit seinen täglich wachsenden Informationen. Alle können schließlich  dazu beitragen, die vergängliche Seele des Ortes zu bewahren, die in seiner Geschichte liegt. Nicht nur ist das ein lokales Thema für die Presse, indem sie hin und wieder an eine Person oder ein Ereignis der Vergangenheit erinnert. Indem wir selbst uns täglich einer Landschaft gegenüber befinden und unseren Geschäften  in schnelllebiger Zeit nachgehen, wird sie mit ihren Ortschaften zu einem Raum, der in seinen vielfältigen und sich mehrenden Vergangenheiten ruhiger daherkommt und pulst. Darin zu atmen, verbindet sich mit einem wachsenden Wissen, das  mehr ist als ein Gelerntes. Es klebt an allem, was uns begegnet und wird zu einer Aufforderung, es mit andern zu teilen, ihm nahe zu bleiben, kurz Ortsgeschichte zu betreiben und in diesen Vergangenheiten fündig zu werden.